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Artikel vom 30.01.2017

Vorankündigung 8. WW Lachnacht in Oberlahr

Vorstellung der Künstler


Udo Wolf Kurz-Biografie


Udo Wolff  wurde am 18.08.1967 in Eschweiler geboren. Nachdem Udo Wolff die Schule nach der 10 Klasse verließ, machte er eine Ausbildung zum Betonbauer/Maurer, später Maurermeister.

 Seine Comedy-Laufbahn startete Udo Wolff nach dem er bei Bauseminaren von seinen Zuschauern als ziemlich komischer Mensch bezeichnet wurde. Als seine Seminare zu einer erfolgreichen Informativen "Lachnummer" ausarteten, wagte er im März 2012 den Sprung auf die Bühne.

Seitdem hat er regelmäßig kurz Auftritte,- Solo,- Betriebs und Geburtstagsfeiern absolviert. In 2012 startet Udo Wolff mit einer eigenen Comedy Show  "un sonst"!?   und der ab September 2013 "un sonst"!? Late Night Show im Theater 99 die er monatlich organisiert und moderiert . Die "un sonst"!? Show`s ruhen zurzeit, da sich Udo Wolff in der Endphase einiger toller Projekte befindet. Sie dürfen gespannt sein.   

 

 

Don Clarke

Seit 30 Jahren wohnt der in England geborene Comedian Don Clarke nun schon in Deutschland und wundert sich doch noch immer über die Eigenheiten der deutschen Sprache. So ist für Briten beispielsweise die Buchstabenfolge „ie“ oder „ei“ kaum auseinander zu halten. Grundsätzlich kein Problem, wenn man nicht gerade in den Lauenburger Schießverein eintreten möchte. Erstaunlich detailgetreu schildert der „Natural Born Comedian“ Geschichten, die aus dem Leben gegriffen sind, gepaart mit einer gehörigen Portion (britischem) Humor.

Don Clarke ist Gewinner zahlreicher Comedypreise und behauptet doch von sich selbst, „nichts“ zu machen. Aber genau darin liegt das Geheimnis dieses Ausnahme Comedians, dessen Vater zum Beispiel als Stripper im Radio gearbeitet hat und dessen Großmutter ihre Gehhilfe tiefer legte und damit „Pimp my Ride“ erfand. Den deutschen Behörden dürfte allerdings das Lachen vergehen, wenn Don Clarke seine Strafzettel für Geschwindigkeitsüberschreitungen zurückschickt, mit der Bitte, das Bußgeld zu verrechnen mit den Stunden, die er in den letzten Monaten im Stau stand und zu langsam fuhr…

Mit seinem neuen Soloprogramm „SEXUNDSECHZIG“ knüpft der Natural Born Comedian Don Clarke dort an, wo er niemals aufgehört hat: Nichts tun! Und da er glücklicherweise nicht der Einzige ist, der ihm dabei gerne zuhört, wird seine Fangemeinde immer größer. In über 1000 Shows von Flensburg bis nach München und von Köln bis nach Dresden begeisterte Don Clarke in den letzten Jahren sein Publikum und hinterließ eine Schneise der Zwerchfellvernichtung. Mit neuen, skurrilen Geschichten ist er wieder auf Tour, plaudert aus dem Nähkästchen und gibt Lebenstipps der etwas anderen Art: „Wenn Du abnehmen willst, musst Du erst mal zunehmen! Das lief bei mir so gut, dass ich ein paar Mal verdoppelt habe…“ Und um trotzdem nicht ganz untätig zu sein, betreibt er wieder Sport: Rittersport…

 

Tim Becker präsentiert „Bauchgespräche“
Typen, Tiere, Illusionen

In seinem abendfüllenden Soloprogramm zelebriert Tim Becker die Kunst des Bauchredens. Der Bauchredner lässt die Puppen nicht nur tanzen, sondern kreiert durch faszinierendes Puppenspiel die Illusion, dass seine Gesprächspartner lebendig werden.
 
Das Publikum liebt die Momente, in denen Tim Becker scheinbar die Kontrolle über seine illustre Puppen-Crew verliert und aus dem Selbstgespräch ein erfrischendes Bauchgespräch wird. Freuen Sie sich auf eine Comedy-Show voller Überraschungen mit einem Feuerwerk an Gags, Puppenspiel, Bauchreden und guter Unterhaltung.

 

 

 

 

 

Helene Mierscheid "Willkommen im Jahr 2017!"

Liebe Menschen,

man möchte ja fast aufatmen und erleichtert seufzen: Es ist zu Ende, dieses vermaledeite Jahr 1016. Aber kann das Jahr etwas dafür, was geschehen ist? Ja klar! Es ist ja schließlich völlig egal, ob das wahr ist.

Wir sind im postfaktischen Zeitalter – da kann jeder alles behaupten. Deshalb ist „postfaktisch“ ja auch das Wort des Jahres. Ich mag es, denn es sagt genau das, was es meint: Bleibt mir weg mit nachweisbaren Daten – ich will nur noch Aufregung und Abregung aber vor allem Aufregung! Und das so lange bis mich gar nichts mehr aufregt. Ich will keine Erklärungen, sondern nur noch Bauchgefühl. Und das muss vor allem Hass sein – und da stören Fakten schon immer.

Für die Jugend ist das Wort des Jahres „fly sein“. Das kannten in Umfragen nur viele Jugendliche gar nicht. "Fly sein" ist halt abheben ohne Drogen aber mit Flugzeug. So klingt das jedenfalls für mich und die Jugend wird ja auch immer mobiler. Oder es bedeutet, das man über allem schwebt, keine Bodenhaftung hat, seinen Träumen folgt und das war nun einmal schon immer das Vorrecht der Jugend.

Das ist schön, wenn es von alleine geht, weil Drogen und Alkohol noch in den seltensten Fällen einen Menschen nachhaltig glücklich gemacht haben. Ich weiß das bestimmt, weil ich schon beides und auch das Rauchen natürlich ausprobiert habe – das habe ich natürlich schon früh in weiser Voraussicht und ausschließlich für die lieben Leser dieser Kolumne getan, also für Euch alle drei! Damit Ihr das nicht selber machen müsst, klar?

Was ist mit Sex? werdet Ihr drei mich jetzt fragen. Nun ja. Bei Sex ist das so eine Sache. Da haben es die Männer leichter, weil sie meist zum Erfolg kommen, um es mal vornehm auszudrücken. Für uns Frauen kann es schön sein oder auch nicht.

Der Sex hat aber immer Konsequenzen. Man kann jemanden danach mehr als vorher mögen oder auch weniger. Oder gar nicht mehr. Man hat vielleicht neun Monate später eine schreiende Konsequenz am Hals oder – viel früher – ein gemeines Jucken, das ärztliche Konsultationen erfordert.

Eines habe ich aber in meinem langen Leben gelernt: Der Spruch "Wir bereuen nur das was wir nicht tun" der stimmt ganz bestimmt nicht.

Aber egal – das war jetzt genug Gequatsche – was in 2016 passiert ist, wissen wir alle. Jahresrückblicke gibt es jetzt in Printform, auf „Augenhöhe“ im TV  und in vielen privaten Gesprächen.

Geben wir 2017 eine Chance – wenn wir das nicht tun, kommt es ja trotzdem.

Im Kommentar befasse ich mich mit den Geschehnissen in Berlin  – das muss sein. Dafür ist der Haushaltstipp sehr gesund und gut nach durchgefeierten Nächten zu gebrauchen. Das Gedicht ist von Joachim Ringelnatz und ich bin am 2.1.17 schon wieder bei den Berliner Wühlmäusen zu Gast bei „7 auf einen Streich“ und werde dort einen Jahresrückblick machen. Es gibt bestimmt noch Karten.

Ich sags ja immer: Live und in Farbe ist eh besser als nur auf der Homepage.
Jedenfalls hoffe ich, dass Ihr/Sie alle gut nach 2017 gekommen sein werdet, wenn Ihr diese Zeilen lest.

Ich habe das Neue Jahr vom Balkon aus kurz begrüßt und bin dann einfach ins Bett gegangen. Ich hatte schon immer etwas gegen allzu viele Vorschusslorbeeren. Auch für das Neue Jahr.:-)

Liebe Grüße und bis ganz bald!

Ihre/Eure

Helene Mierscheid