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Artikel vom 23.05.2017

Kräuter und Kulinarisches mit Mittelalterflair bei der Exkursion rund um Horhausen-Huf


Gemeinsames Zubereiten der gesammelten Kräuter.

Gemeinsam wurde die „Neunstärke-Suppe“ verzehrt.

Unter dem Titel „Kräuterkunde im Mittelalter“ führte der Heimat- und Verkehrsverein Horhausen unter der Leitung von Beatrix Ollig, Naturpädagogin und Kräuterexpertin eine besondere „Kräuter-Veranstaltung“ durch. Vorsitzender Rolf Schmidt-Markoski begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Kardinal-Höffner-Platz und dankte Beatrix Ollig im Namen des Vorstandes für die Durchführung der Exkursion.

Den Anlass für einen Rückblick ins Hochmittelalter gibt die 800-Jahr-Feier Horhausens, das 1217 als Horhusin erstmals urkundlich erwähnt wurde. Beatrix Ollig spannte daher den Bogen zur Kräuterverwendung im Mittelalter. Damals wurden Wild- und Kultur-Kräuter in der Küche nahezu genauso verwendet wie heute – in der Kräuterheilkunde war dies etwas anders. Ein Rückblick auf die Verwendung von Kräutern und Gewürzen in der Klostermedizin ist interessant und kurios zugleich. Einige Verwendungen sind heute noch üblich – von anderen hat man zurecht Abstand genommen.

Während der ausgiebigen Kräuterexkursion rund um Horhausen-Huf wurden verschiedene Wildkräuter erklärt und immer auch der Bezug zur Verwendung im Mittelalter gegeben. Gemeinsam wurden insgesamt neun verschiedene, essbare Kräuter gesammelt, um hieraus eine mittelalterliche „Neunstärke-Suppe“ über dem Feuer zu bereiten. Neben der schmackhaften Suppe, gab es noch andere mittelalterliche Köstlichkeiten zu selbstgebackenen Sauerteig-Brot an der Hufer Hütte.

Fotos: Heimat- und Verkehrsverein