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Artikel vom 03.07.2017

Living History - Lebendige Geschichte: Ein Fenster ins 13. Jahrhundert am Sonntag, 16. Juli in Horhausen


Unser Foto zeigt Philipp Klostermann in historischer Kleidung bei Schmiedearbeiten. Foto: Klostermann

Am  Sonntag, 16. Juli wird von 11 bis 18 Uhr in Horhausen im und um das Kaplan-Dasbach-Haus die Zeit um 800 Jahre zurückgedreht: Die Gruppe „Tempora Nostra“ und befreundete „Living-History“-Gruppen öffnen ein Fenster in das 13. Jahrhundert – in die Zeit, in der Horhausen das erste Mal urkundlich erwähnt wird. Im Mittelpunkt stehen folgende Fragen: Wie haben die Leute in Horhausen und Umgebung damals gelebt? Was haben sie für Kleidung getragen? Was haben die gegessen? Was haben sie gemacht und wie haben sie es gemacht? Diese Fragen hat sich auch die Familie Klostermann aus Luchert (Tempora Nostra) gestellt. Jenseits der Mittelalter-Klischees von „wackeren Recken, holden Burgfräuleins und Wanderhuren“ haben sie mit wissenschaftlicher Sorgfalt die Quellen des 13. Jahrhunderts studiert.
Nun darf man dies alles entdecken und teilweise selber ausprobieren, gemäß dem Motto „Sehen • Hören • Begreifen“. Es werden verschiedene Handwerke und Handarbeiten vorgeführt. Jeder Handwerker erklärt seine Arbeit und seine Materialien, was anders ist als heute, was sich nicht geändert hat. Wer mag, kann sich an einem Teil der Arbeiten selbst erproben. Aber auch im 13. Jahrhundert bestand das Leben nicht nur aus Arbeit, eine ganze Reihe von bekannten und unbekannten mittelalterlichen Spielen warten auf ihre Erkundung. Außerdem gibt es eine Modenschau, in der der geneigte Besucher den letzten Schrei aus Paris kennenlernt – und die modischen Unterschiede zwischen Mann und Frau und arm und reich. Wer mag, kann sich mit einer Quiz-Rallye einen (Schoko)-Obolus verdienen. Veranstalter: Ortsgemeinde Horhausen. Weitere Infos auch unter www.tempora-nostra.de . (smh)