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Artikel vom 31.07.2017

Preisverleihung im Blumenzuchtwettbewerb


Marktmeister Dirk Fischer und Ortsbürgermeister Thomas Schmidt präsentierten die Gewinner der Blumenzuchtwettbewerbes im Kaplan-Dasbach-Haus in Horhausen. Von links: Dirk Fischer Vera Briese, Helga Wolf, Irmgard Grendel, Gabriele von Schönebeck, Anita Nell und Thomas Schmidt.

Gabriele von Schönebeck aus Luchert ist Gewinnerin des Blumenzuchtwettbewerbes, der im Mai aus Anlass des traditionellen Horhausener Blumenmarktes ausgelobt wurde. 500 junge Elfenspiegelpflänzchen (der botanische Name ist Nemesia) wurden dabei am Stand der Ortsgemeinde an die Marktbesucher verteilt. Einige dieser Pflanzen, die sich besonders gut entwickelten, wurden von Gabriele von Schönebeck zusammen mit weiteren Blumenfreundinnen pünktlich bis zum Annahmeschluss des Wettbewerbes, dem Frühschoppen der Horhausener Kirmes, ins Kaplan-Dasbach-Haus gebracht.  Dort wurden sie einer vierköpfigen Jury vorgestellt. Wie der Marktmeister des Blumenmarktes und Vertreter des Gewerbevereins "Marktplatz Horhausen", Dirk Fischer,  informierte, zählten zu den Bewertungskriterien unter anderem die Anzahl der Blüten, ansprechender Wuchs, gesunde Blätter, angemessene Topfgröße, Sauberkeit sowie originelle und geschmackvolle Dekoration.

„Wir wollten den Blumenmarktbesuchern zum Anlass der 800-Jahrfeier unserer Gemeinde mit dem Elfenspiegel eine blühfreudige Dreier-Farbkombination in rot-weiss-gold (so die Farben des Wappens der Ortsgemeinde) überreichen. Dies ist uns wie das Ergebnis zeigt vollends gelungen“, so Ortsbürgermeister Thomas Schmidt bei der Vorstellung der Gewinnerpflanzen.

„Eigentlich sind meine Lieblingsblumen ja die Rosen“, so die stolze Gewinnerin, „aber ich liebe einfach alle Pflanzen und so traf auch der Elfenspiegel, den ich bislang nur vom Namen her kannte,  bei mir auf die entsprechende Gegenliebe und gedieh prächtig. Meine Pflanze hatte immer einen geschützten, sonnigen Platz und die Erde bekam neben ausreichend Wasser einmal in der Woche ein Schnapsglas mit Blumendünger, sonst nichts“,  so Gabriele von Schönebeck als sie zum „Pflegegeheimnis“ ihres Elfenspiegel  befragt wurde. „Viele Freunde und Bekannte sagen mir nach ich hätte einen sogenannten grünen Daumen.“  Aufgrund von einer gesundheitlichen Einschränkung kann die 48-jährige gelernte Bürokauffrau, die mit ihrer 93-jährigen Mutter zusammenlebt, leider ihrem Hobby dem Nutzgarten nicht mehr nachkommen. „In früheren Jahren habe ich hier neben einigen Obstbäumen auch jede Menge Salat und Gemüse angepflanzt.“  Den zweiten Platz des Wettbewerbes vergab die Jury an Vera Briese aus Rodenbach und Anita Nell aus Horhausen aufgrund der Punktegleichheit gleich zweimal. Dritte Gewinnerin wurde Irmgard Grendel, ebenfalls aus Horhausen. Den Sonderpreis für die geschmackvollste Dekoration ihres Elfenspiegels erhielt Helga Wolf aus Neustadt an der Wied. Die Preise überreichten Ortsbürgermeister Thomas Schmidt und Blumenmarktmeister Dirk Fischer.