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Artikel vom 04.09.2017

Irish Folk Band "An Spiorad" gastierte in Horhausen - musikalischer Ausflug auf die grüne Insel begeisterte


Das nur wenige Horhausener den Weg ins Kaplan-Dasbach-Haus zu dem Konzert von An Spiorad gefunden hatte, ließ sich die Irish Folk Band An Spiorad nicht anmerken. Die Jungs gaben alles und wurden regelrecht gefeiert. Foto: Rolf Schmidt-Markoski

Mit einem breiten Spektrum musikalischer Stilrichtungen, das von traditionellen irisch-keltischen Songs über folkige Balladen bis hin zum Folkrock reicht und dem "An Spiorad" immer wieder den eigenen Stempel aufdrückt, begeisterte die Gruppe bei ihrem Konzert im Kaplan-Dasbach-Haus (KDH) in Horhausen. An Spiorad ist eine der meistgebuchten traditionellen Irish Folk Bands Nordrhein-Westfalens. Die fünf Jungs aus Dortmund versprühten auch im Westerwald Spielfreude und die Lust auf ihre Musik war auch in Horhausen spürbar. Die Musik von Marc Hopper, Oliver Peters, Pascal Junker, Jens Okrent und Henning Nugel  riss das Publikum von Anfang an mit und sorgte so für einen unvergesslichen musikalischen Ausflug auf die grüne Insel. "Schade, dass nur so wenig dem vor dem Konzert auf Facebook verkündeten Aufruf von An Spiorad: "Macht euch schon mal warm, liebe Horhausener, heute Abend werden wir euch ordentlich folken!", gefolgt waren. Viele Plätze im KDH blieben leer und so sagte Rita Dominack-Rumpf  (Vorsitzende der Kultur-AG der Ortsgemeinde Horhausen) zu Beginn des Konzertes: "Stellen sie sich vor, wir wären heute Abend mit An Spiorad in einem gemütlichen Irish Pub, in dem irische Kultur gelebt wird."

Doch die Jungs um Marc Hopper ließen es sich nicht anmerken, dass sie lediglich vor rund 20 Freunden irischer Musik spielten. Im Gegenteil; sie gaben alles, wirkten authentisch und sorgten für Emotionen; mal irische Lebensfreude, mal Melancholie und Sehnsucht. Und das Publikum dankte es der Gruppe mit Beifallsstürmen und erst nach drei Zugaben durfte An Spiorad die KDH-Bühne verlassen. "Die Gruppe hätte mehr Zuhörer verdient und die, die nicht dabei waren, haben etwas Schönes verpasst", so Hermann-Josef Müller aus Huf, den nicht nur die Musik und die Stimmen, sondern auch die "Natürlichkeit" der Bandmitglieder begeisterte.  Zu den Höhepunkten zählte die von Marc Hopper in gälisch gesungene irische Nationalhymne ohne musikalische Begleitung. (smh)