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Artikel vom 02.10.2017

Seniorenakademie besuchte Stiftskirche St. Castor in Karden (Mosel) und Kloster Maria Martental


Begrüßung in Karden durch Dietlinde Schmidt (rechts).

Rundgang durch die Stiftskirche St. Castor.

Marienandacht in Maria Martental. Fotos: Rolf Schmidt-Markoski

Auch in diesem Jahr waren die Seniorinnen und Senioren der Seniorenakademie der Pfarrei Horhausen wieder gemeinsam unterwegs und verlebten einen sehr schönen Tag.

Fast bis auf den letzten Platz gefüllt waren die beiden Busse und so konnten Vorsitzender Rolf Schmidt-Markoski und Gemeindereferent Achim Günther rund 80 gut gelaunte Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Kardinal-Höffner-Platz in Horhausen zur Fahrt an die Mosel begrüßen.

Erste Station des Ausfluges war der rund 300 Seelen zählende Ort Karden (Landkreis Cochem-Zell). Nach einer ruhigen Fahrt über Koblenz und entlang der Mosel begrüßte Pastoralreferentin Dietlinde Schmidt (sie stammt aus Güllesheim) die große Reisegruppe aus dem Westerwald in Karden.

"Moseldom" besucht

In der Stifts- und jetzigen Pfarrkirche St. Castor, die unübersehbar mit ihren mächtigen Türmen das Ortsbild beherrscht, stellte Dietlinde Schmidt den Ortsteil Karden und die Kirche den Besuchern in dem Gotteshaus vor.  Um 350 n. Chr. wurde der heutige Ortsteil Karden, früher Vicus cardena, von Castor, einem Priester aus Aquitanien ( Südfrankreich ), als erste christliche Gemeinde an der unteren Mosel gegründet. Von den Einheimischen auch “Moseldom” genannt, gehört St. Castor mit ihren romanischen, gotischen und barocken Stilelementen zu den kunsthistorisch bedeutendsten Sakralbauten an der Mosel.

Rundgang durch die Stiftskirche

Besonders beeindruckt zeigten sich die Westerwälder auch beim Rundgang von der reichen Innenausstattung der Kirche mit dem spätgotische Altarschrein mit der Anbetung der Heiligen Drei Könige (um 1420 aus heimischem Ton gebrannt ) und die dreimanualige Barockorgel des Johann Michael Stumm aus dem Jahr 1728. Gleich im Anschluss an die informative und beeindruckende Führung besuchte die Gruppe das Hotel Stiftstor, um dort im historischen Ambiente das Mittagsessen einzunehmen.

Marienandacht im Wallfahrtsort Kloster Maria Martenal

Nachdem sich alle gestärkt hatten, bummelten die Westerwälder wieder zum Bus, um zur nächsten Reisestation, dem Wallfahrtsort Kloster Maria Martenal zu fahren. Dort befindet sich ein Gnadenbild der Schmerzhaften Mutter Maria Martental, die als Königin der Märtyrer gilt und besonders verehrt wird. Gemeinsam mit einem Pater von Maria Martental beteten die Horhausener in allgemeinen und besonderen Anliegen im Rahmen einer Marienandacht. In der Predigt hob der Pater die Bedeutung der Wallfahrten zur schmerzhaften Mutter hervor. Zum Abschluss des Besuchs in Maria Martental gab es Kaffee und Kuchen. Voller schöner Erlebnisse und Erinnerungen startete dann die Heimfahrt, diesmal über die "Trierer Autobahn". Zuvor richtete Vorsitzender Rolf Schmidt-Markoski Worte des Dankes und der Anerkennung an Dietlinde Schmidt, die die Gruppe auch nach Maria Martental begleitet hatte. (smh)