

Ralf Weißmann hat freundlicherweise eigens diesen Text für den Hammerdorf-Wettbewerb geschrieben. Die Gruppe „Horser Klöngel“ wird beim Hammerdof-Frühschoppen am 9. November vor dem KDH das Lied singen. Es ist dann sozusagen „Premiere“. Bitte den Text ausschneiden, mitbringen und natürlich mitsingen!
Schon jetzt wünscht viel Spaß;
Ihr Ortsbürgermeister Rolf Schmidt-Markoski
Ja, Horhausen ist der Hammer !
Wird Hammerdorf schlechthin.
Denn wer da mal gewesen -
fährt immer wieder hin.
Ja, Horhausen ist der Hammer -
wir ham' den Stiel dafür !
://Denn wenn alle helfen
steht der Südwestfunk vor der Tür //:
1)
Wir leben hier im wunderschönen Westerwald
das heißt - wir schätzen die Natur !
doch selten nur noch pfeift bei uns der Wind so kalt
wir sind auch alles andere als stur.
Die Kirmes feiern wir und den Oktobermarkt
und Karneval geht’s so richtig los,
den Blumenmarkt und auch das Fest der Feuerwehr
und das als Hammer-Dorf wär grandios.
Ja, Horhausen ist der Hammer !
Wird Hammerdorf schlechthin.
Denn wer da mal gewesen -
fährt immer wieder hin.
Ja, Horhausen ist der Hammer -
wir ham' den Stiel dafür !
://Denn wenn alle helfen
steht der Südwestfunk vor der Tür //:
Die Dorfgemeinschaft hat bei uns viel Tradition,
das Leben spielt sich ab oft im Verein.
Ob Turnverein, Gesangsverein, ob Tennisclub,
im Karnevalsverein heißt's Mitglied sein.
Die Kirche heißt bei uns: „der Dom vom Westerwald“
der Treffpunkt für Kultur heißt KDH;
Wenn unser Josef Höffner das noch sehen könnt'
der Kardinal im Dom zu Kölle war !
Ja, Horhausen ist der Hammer !
Man hat mich gebeten zu dichten ein Gedicht
Das vor allem von Horhausen und einem Hammer spricht.
Da steh´ ich nun und denke so manchen Tag
Was das Wort Hammer alles bedeuten mag?
Das älteste Werkzeug, so steht es geschrieben
Ist der Steinhammer. Die Geologen fanden beim Sieben
Dass in grauer Vorzeit der Mensch ersann den Faustkeil
Und klopften mit dem Schürfhammer frei Teil für Teil.
Die Germanen dachten, der Blitz sei ein Zeichen
Dass Donnergott Thor seinen Hammer ließe weichen
Ihn schleuderte aus des Himmels Pforte
Als Symbol der Fruchtbarkeit - ganz ohne Worte.
Im Mittelalter kämpften mit der Streitaxt die Ritter
Und der Kriegshammer verletzte den Gegner bitter.
Der „Luzerner Hammer“ durchschlug gar den Plattenpanzer
Wie eine „Mordaxt“ bei den Turnieren - da blieb kein Ganzer!
Die Architektur in englischen Kathedralen kennt
Eine Holzkonstruktion, die man „Hammerbalken-Gewölbe“ nennt.
In des Universums unendlichen Weiten ist bekannt
Der Komet „Luzifers Hammer“, nach einem Roman benannt.
Im Bergbau, nach Westerwälder Tradition, habt acht!
Nahm man Schlägel und Eisen mit in den Schacht
Baute Eisenerz ab und fand man einen schönen Stein
So setzte man behutsam einen Felshammer ein.
Der Hufschmied im Reitstall entfernt das alte Eisen
Mit seinem Hufhammer ist er stets auf Reisen
Der Schmiedehammer schlägt auf den Amboss mit Kraft
Und das neue Hufeisen zischt in des Wassers Saft.
Unser Doktor nimmt für Knie oder auch Ellenbogen
Den Reflexhammer, um die Beweglichkeit zu proben.
Im Gerichtssaal verschafft der Richter im lärmenden Saale
Sich Gehör mit dem Richterhammer viele Male.
Ist mal ein Absatz lose muss der Schuster ran
Mit dem Schuhmacherhammer richtet er´s dann
Und flickt damit der kaputten Schuhe Sohlen
Dass die Horser Mädchen wieder springen wie Fohlen.
Der Abbruchhammer einer Baustelle, noch vor wenigen Tagen
Der Schmutz, der Lärm, eine Ampel - man hörte die Klagen
Der Autofahrer wegen Stau und Presslufthammer
Keine freie Fahrt durch Horhausen - das war ein Jammer!
Der Tischler sollte richten Omas alte Kommode
Denn die kam gerade ganz groß in Mode
Mit seinem „Klopfholz“ klopfte er geschickt
Verwundert aus einem Gang Familie Holzwurm blickt!
Im Schmuckgeschäft ließ ich mein Geschmeide sichten
Und ein Kettchen mit dem Goldschmiedehammer richten.
Der Bezug auf Opa´s Ottomane hatte sich verschoben
Mit dem Polstererhammer war flugs der Schaden behoben.
Ob Zimmermann, ob Maurer oder Pflasterleger
Ob Zahnarzt, Künstler oder Knochenjäger
Ob Dachdecker, Schlosser oder Schreiner
Ohne dieses Werkzeug ist hier keiner!
Schaut euch gründlich um in diesem Ort
Da wird gehämmert immer fort
Der Hammer ist in Horhausen alle Tage
In Benutzung – keine Frage!
Autorin: Gabriele Andresen
Beginn: 11.30 Uhr (nach dem Gottesdienst)
HORHAUSEN. Von März 2008 bis Februar 2009 kämpfen zwölf ausgewählte Dörfer, darunter auch Horhausen, in einem "hammerharten" Wettstreit um den begehrten Hammerdorf-Titel des SWR-Fernsehen und natürlich die Ehre. Auf unterschiedlichste Art und Weise werden die Orte auf die Probe gestellt: Dabei geht es in erster Linie um Teamgeist, Kreativität und Spontaneität! Für die Horhausener wird es nun ernst! Bereits am Samstag, 8. November, von ca.10:00 – 12:00 Uhr wird voraussichtlich vor dem Kaplan-Dasbach-Haus die erste Herausforderung und ca. 13:30 – 15:00 Uhr die zweite Herausforderung gedreht.
Zum Dreh der beiden Herausforderungsfilme mit Moderator Jens Hübschen am Samstag, 8. November sind alle kleinen und großen Hammerdorf-Freunde recht herzlich eingeladen! Bei den Herausforderungsfilmen bringt der SWR die Aufgaben mit und eine Person aus Horhausen bekommt stellvertretend für den gesamten Ort die Aufgabe gestellt. Natürlich können und sollen alle!!!! mithelfen und anfeuern.
Weiter geht es dann am Sonntag, 9. November ab 11.30 Uhr mit dem Hammerdorf-Frühschoppen vor dem KDH. Dabei handelt es sich um eine Präsentation für das SWR-Fernsehen mit lustigen Tönen, coolen Sprüchen und starken Tänzen!
Ihre Unterstützung haben bereits zugesagt: die Musik- und Gesangsgruppe „Horser Klöngel“, die KG Horhausen mit den Funken, die Tanzgruppe D-Magic, das Westerwald-Orchester mit Günter Seliger, und, und..................
Beim Präsentationsfilm geht es darum, dass die Bürger selbst ihren Ort so lustig und außergewöhnlich wie möglich vorstellen. Dabei sind vor allem gute Ideen gefragt. Warum ist Horhausen ein Hammerdorf? Kleine und große Horhausener sollen dies dem SWR durch lustige Aktionen und durch flotte Sprüche zeigen! Aktionen und kleine Szenen sind gefragt - je außergewöhnlicher, desto besser!
Sowohl die Herausforderungen als auch der Präsentationsfilm werden vom SWR-Fernsehen in der Hammerdorf-Woche (vom 17. bis 22. November) gezeigt!

Vor dem tollen Hammer im KDH, den Jörg Czubak bastelte, überreichte Alexandra Haas, Leiterin der Geschäftsstelle der Kreissparkasse Horhausen, Ortsbürgermeister Rolf Schmidt-Markoski einen Scheck über 500 Euro zur Unterstützung des Wettbewerbs. Der Ortsbürgermeister dankte und versicherte, dass der Wettbewerb zur Festigung der Dorfgemeinschaft diene und auch dazu beitrage Horhausen und die gesamte Region nach außen bekanntzumachen.
Der Vorsitzende begrüßt die Teilnehmer und gibt folgende Hammerdorf
Termine bekannt.
Die Filmbeiträge für die Hammerwoche in der Landesschau Rheinland-Pfalz
werden an insgesamt 4 Tagen im Vorfeld der Aktion gedreht. Dazu kommt die große Live-Aktion von Donnerstagabend bis Freitagabend der Hammerwoche (20.- 21.11.2008).
Dreharbeiten für die Produktion des Beitrags „Hierzuland“.
Die Dreharbeiten dauern insgesamt zwei Tage, zu denen aber immer nur einzelne Personen zur Verfügung stehen müssen. Sie finden einige Wochen vor der Hammerwoche statt.
Der SWR fragt die Bewohner der Hammerdörfer, warum sie und ihr Dorf der Hammer sind. Außerdem sollen die Bewohner die Besonderheiten des Dorfes vorstellen.
An diesem Drehtag freuen wir uns über eine möglichst große Beteiligung der Dorfbewohner. Der Drehtag findet in Absprache mit der Ortsgemeinde an einem Wochenende statt (vor 08.und 09.11.08).
Die Dreharbeiten für den Präsentationsfilm werden von Tina Bonin oder Sibylle Roderer betreut.
Der SWR kommt mit zwei Kamerateams und einem der Moderatoren nach Horhausen. Vor Ort stellt der SWR nacheinander zwei Aufgaben. Diese müssen manchmal von nur einer Person, manchmal von einer Gruppe und manchmal auch vom ganzen Dorf gemeinsam bewältigt werden. Wen der SWR herausfordern möchte, wird natürlich im Vorfeld abgesprochen. Zahlreiche Unterstützer zum Anfeuern sind erwünscht!
Für jede Aufgabe stehen in der Regel ein bis zwei Stunden zu Verfügung.
Die Dreharbeiten dauern einen ganzen Tag und finden in Absprache mit der Ortsgemeinde an einem Wochenende statt. Oft ist es sinnvoll, Präsentationsfilm und Herausforderungen hintereinander an einem Wochenende zu drehen.
Die Herausforderungen werden ebenfalls von Tina Bonin oder Sibylle Roderer betreut (voraussichtlich Samstag 08.11. und Sonntag 09.11.2008).
Nachrichtlich:
Abends bzw. nachmittags findet das MGV Jahreskonzert „Flower-Power“ statt.
Am Sonntag findet anl. St. Martin eine Kindergartenmesse in der Kirche und die Buchausstellung der Bücherei statt.
Der Höhepunkt der Aktion. Dieser Termin steht im Vorfeld fest.
Am Donnerstagabend wird in der Landesschau Rheinland-Pfalz (18.45 Uhr – 19.45 Uhr) verkündet, welche große Aufgabe das Hammerdorf zu bewältigen hat. Meist versammelt sich das ganze Dorf gemeinsam im Dorfsaal vor dem Fernseher, um die Aufgabe zu erfahren.
Danach geht es los: 24 Stunden sind Zeit. Ein Kamerateam begleitet die Aktion.
Freitag, 21.11.2008 ab ca. 13 Uhr wird die SWR-Übertragungstechnik aufgebaut. Und ab 18.45 Uhr schaltet der DWR live in die Landesschau Rheinland-Pfalz und präsentiert das Ergebnis der Aktion.
Am Samstag der Hammerwoche möchte der SWR noch einmal auf die Hammerwoche zurückblicken. Dazu möchte der SWR gerne zwei aktive
Teilnehmer/innen der Aktion (allerdings sollten das diesmal nicht die
Bürgermeister/Ortsvorsteher sein) aus dem Hammerdorf ins Studio nach Mainz einladen.
Insgesamt sendet der SWR in der Landesschau Rheinland-Pfalz ca. 60 Minuten aus jedem Hammerdorf. Später im Jahr folgen ein Vorentscheid und schließlich das Finale, zu dem der SWR die Finalteilnehmer nach Mainz ins Landesfunk-
haus einlädt.
Hinweis:
Am Samstag, 22.11.2008 findet um 20.11 Uhr die Prinzenproklamation der KG Horhausen im Kaplan-Dasbach-Haus statt.
Gemeinsam werden in der Homepage des SWR die Wettbewerbe anderer Hammerdörfer angesehen um einen Einblick von den Herausforderungen und Aufgaben zu erhalten.
Hier geht's zur Hammerdorf-Seite bei SWR.
Beim anschauen der Wettbewerbsbeiträge haben sich folgende Schwerpunkt-
bereiche heraus kristallisiert.
1. Kulissen bauen
2. Kostüme schneidern/nähen (falls keine Ausleihe möglich)
3. Schminken
4. Theater/Sketche ggf. Mundart
5. Musizieren
6. Tanzen
7. Verpflegung
8. Koordination
Jedem Aufgabenbereich müssen bereits im Vorfeld Personen/Vereine zugeordnet werden, damit an dem Donnerstagabend (20.11.2008) möglichst klar ist, wer, was macht.
Außerdem muss eine Halle gesucht werden, in der die Kulissen gebaut werden können. Baumarkt muss geöffnet sein. Feuerwehr soll ggf. nachts Platz aus-
leuchten. Eventuell Zelte schon vorher aufbauen.
Möglichst soll jeder Verein aus dem Kirchspiel einen Beitrag leisten, ähnlich
wie bei dem Festzug (50 Jahre KG Horhausen) am Kirmessonntag.
Hinweis:
Am gleichen Tag findet morgens um 10.00 Uhr eine technische Vorbesichtigung
durch den SWR statt.
Abschließend bittet Ortsbürgermeister Schmidt-Markoski jeden Teilnehmer sich schon jetzt darüber Gedanken zu machen, in welchem Bereich (1-8) er sich ein-
bringen kann.
Gesucht werden auch Leute die gut werfen können. Ein relativ großer Hammer aus Kunststoff o.ä. Material muss mindestens 12 m weit geworfen werden.
Rolf Schmidt-Markoski, Ortsbürgermeister

Als Vertreter der Ortsgemeinde Horhausen nahmen Beigeordneter Christoph Orthen sowie die Ratsmitglieder Petra Eul-Orthen, Jörg Czubak und KDH-Verwalter Mario Wieser an der Auftaktveranstaltung zu dem Wettbewerb im Funkhaus in Mainz teil.
Beide Gemeinden nehmen an SWR-Wettbewerb teil - Prüfungen Ende des Jahres - Bei der 24-Stunden-Aufgabe ist dann der gesamte Ort gefragt
HORHAUSEN. Zu einem erlesenen Kreis dürfen sich die Ortsgemeinden Obererbach und Horhausen zählen. Sie wurden von der SWR-Landesschau ausgewählt, an der neuen Staffel des ´´Hammerdorf´´-Wettbewerbs teilzunehmen. Nur zwölf Dörfer in ganz Rheinland-Pfalz sind dabei.
Und so läuft das Ganze ab: Eine Woche pro Monat stellt die ´´Landesschau Rheinland-Pfalz´´ täglich ab 18.45 Uhr mit einem Beitrag das jeweilige Hammerdorf vor. Was ganz harmlos mit einem ´´Hierzuland-Ortsporträt´´ beginnt, steigert sich im Laufe der nächsten Tage. Fester Bestandteil des Wettbewerbs ist die 24-Stunden-Aufgabe, die am Freitag aufgelöst und live im Fernsehen zu sehen ist. Dann sind alle Hände gefragt, um Burgen zu bauen, Almleben auf den Marktplatz zu zaubern oder eine Hitparade zu organisieren.
An der ersten Staffel des Wettbewerbs hatte unter anderem die Oberkreis-Gemeinde Herkersdorf teilgenommen und war erst im Halbfinale gescheitert.
Delegationen aus Obererbach und Horhausen waren jetzt in Mainz, um sich über die Spielregeln zu informieren. Zuvor hatten die SWR-Redakteurinnen Sibylle Roderer und Tina Bonin die Dörfer in Augenschein genommen. Bis die beiden Westerwald-Gemeinden an der Reihe sind, wird allerdings noch etwas Zeit vergehen. Das rund 1900 Einwohner große Horhausen ist Mitte November dran. Obererbach (knapp 600 Einwohner) folgt im Dezember.
Beim Wertungsmodus gibt es gegenüber der ersten Staffel ein paar Modifikationen. Beispielsweise treten nun in einer Art Duell je zwei Hammerdörfer gegeneinander an. In einer Samstagsausgabe der Landesschau haben dann die Zuschauer das Wort: Mit ihren Telefonanrufen entscheiden sie, welches Dorf weiter in die Vorentscheidung kommt. Doch auch für die Verlierer ist es damit noch nicht vorbei. Alle sechs wandern in eine Lostrommel, aus der am Schluss ein so genannter Lucky Loser (´´glücklicher Verlierer´´) gezogen wird: das Ticket direkt fürs Finale am 7. März 2009.

Die SWR-Reporterinnen Tina Bonin und Sybille Roderer nahmen Horhausen bereits unter die Lupe und informierten sich in einem Gespräch mit Vereins- und Gemeindevertretern. Jetzt kam die Nachricht aus Mainz, das Horhausen zu den 12 Hammerdof- Kandidaten zählen wird.
Wie der Südwestrundfunk (Landesschau) der Ortsgemeinde jetzt mitteilte, wurde Horhausen zur Teilnahme an dem Wettbewerb „Hammerdorf 2008/2009“ ausgewählt. Zuvor hatten zwei SWR-Redakteurinnen Horhausen besichtigt und einem Informationsgespräch mit Gemeinde- und Vereinsvertretern erste Eindrücke gesammelt. „Das ist ja der Hammer!“, stellen die Reporter der „Landesschau Rheinland-Pfalz“ immer wieder fest, wenn sie im Land unterwegs sind und auf Erstaunliches in den Dörfern treffen. Jetzt erhalten zwölf Dörfer in Rheinland-Pfalz die Chance, sich dem Fernsehpublikum vorzustellen. So tritt Horhausen in der „Landesschau Rheinland-Pfalz“ im SWR Fernsehen in der Woche vom 17. bis 22. November an, um das „Hammerdorf“ zu werden. Die ersten Vorbereitungen laufen allerdings schon jetzt an, so werden sich alle 12 Dörfer in Mainz im SWR-Landesfunkhaus vorstellen. Auf unterschiedlichste Art und Weise werden die Orte auf die Probe gestellt. Dabei geht es in erster Linie um Teamgeist, Kreativität und Spontaneität.
Eine Woche des Monats wird in der „Landesschau Rheinland-Pfalz“ zur „Hammerdorf-Woche“. Jeden Tag können die Zuschauer dann mitfiebern und erleben, wie die Bewohner eines Dorfes „Hammerpunkte“ sammeln. Höhepunkt jeder „Hammerwoche“ ist der Freitag. Denn dann schaltet die „Landesschau Rheinland-Pfalz“ live in den jeweiligen Ort, um mitzuerleben, wie die Dorfgemeinschaft die 24-Stunden-Aufgabe meistert. Die „Hammeraufgabe“ wird am Vorabend gestellt und den Akteuren bleiben nur 24 Stunden, um mit kreativen Ideen, Improvisationskunst und Humor zu beweisen, dass gerade sie der „Hammer“ sind. An den anderen Wochentagen wie etwa am Montag wird die Gemeinde im vorgestellt, dienstags lernen die Zuschauer die wichtigsten Mitspieler des Ortes kennen. Am Mittwoch und Donnerstag sind diese dann gefordert, wenn das SWR-Team lustige Aufgaben stellt. Bonuspunkte kassieren die Gemeinden, die unter http://www.swr.de/landesschau-rp die attraktivsten virtuellen Dörfer zustande bringen und damit die meisten Klicks in den 12 Monaten des Wettstreits sammeln.
Horhausen. In dem Hammerdorf-Wettbewerb des SWR- Fernsehens hat Horhausen die beiden Herausforderungen am Samstag gemeistert und die erste Runde mit Bravour geschafft. Redakteurin Tina Bonin und Moderator Jens Hübschen hatten keine leichten Aufgaben gestellt. Innerhalb von 90 Minuten musste Bäckermeister Michael Müller, „Pate“ der ersten Aufgabe, mit der Kräuter-AG ein leckeres Kräuter-Menü zubereiten, dies mit den Kräuter-Hexen im entsprechenden Gewand auf dem Platz vor dem Kaplan-Dasbach-Haus servieren und schließlich auch noch einen Hexentanz aufführen. Dank der Unterstützung der „Ober-Kräuterhexe“ Gabriele Andresen mit ihren Kräuterweibern und vieler anderer konnte die Aufgabe zeitgerecht erfüllt werden. Auch den Hammerwurf schaffte Michael Müller 12 Meter weit.
Bei der zweiten Herausforderung stand das Osterei im Mittelpunkt. Aufgaben-Patin Renate Müller aus Huf musste zusammen mit der Dorfgemeinschaft Huf einen großen alten Kirschbaum am Pfarrhaus in Horhausen in einen „Osterbaum“ mit vielen Ostereiern verwandeln. So wurde fleißig gebastelt und gewerkelt, Eier ausgeblasen und angemalt. Schließlich musste in 90 Minuten alles fertig sein. Dazu mussten noch zwei lebende Ostereier und ein Osterhase auf die Wiese. Selbst die Feuerwehr war noch mit dem Unimog im Einsatz und half beim Schmücken des Baumes. Viel zu schnell vergingen die 90 Minuten und den Abschluss bildete der Schlag mit den Hammer auf den „Hau den Lukas“. Mit einem kräftigen Schlag sorgte schließlich Klaus Heuer auch für die letzte Hürde der Herausforderung. Mit Rührei und Speck aus Christoph Mefferts großer Pfanne stärkten sich am „Osterbaum“ schließlich die Akteure, die sichtlich viel Freude an der Aktion hatten. (sm)

Spaß muss sein! Von links: Patin Renate Müller, Ortsbürgermeister Rolf Schmidt-Markoski, Birgit Müller und SWR-Moderator Jens Hübschen am Osterbaum.

Der Tisch ist gedeckt. Rechts. Pate Michael Müller. Moderator Jens Hübschen mundete es