

HORHAUSEN. Der Heimat- und Verkehrsverein Horhausen eröffnet sein diesjähriges Veranstaltungsprogramm am Sonntag, 7. März um 15.30 Uhr mit einem bunten Heimatnachmittag im Kaplan-Dasbach-Haus. Geschäftsführer Hartmut Lenz: „Seit Jahrhunderten gehört es zu den Lieblingsbeschäftigungen der Menschen selbst zu musizieren, oder den dargebotenen Weisen und Liedern zuzuhören. Dass es dabei nicht immer laut und hektisch zugehen muss, beweisen ‚Die Geininger' aus dem Oberbergischen. Sie begeistern immer wieder in der heimischen Musikszene und wollen dies auch in Horhausen bei unserem Heimatnachmittag tun." Die fünf Vollblutmusikanten haben sich der Oberkrainer Musik verschrieben. Ihr großes Vorbild: Slavko Avsenik! Ihr Anspruch ist es, so nah wie möglich dran sein am Original. „Dazu gehört natürlich auch das Tragen der Oberkrainer Tracht bei unseren Konzerten," so Daniel Vorländer, Chef der Gruppe. Die Mitwirkenden der Geininger sind Musikanten, die aus voller Seele spielen. Jeder beherrscht sein Instrument perfekt. Wenn Klarinette und Trompete, Akkordeon, Gitarre, Bariton und Kontrabass miteinander harmonieren, dann ist er da, der echte Oberkrainer Sound, dem man sich nicht entziehen kann. Kommt dann noch der Gesang hinzu, wird das Ganze zu einem Fest für die Ohren und das Gemüt, denn Gefühle sprechen bei Ihrer Musik immer ein gewichtiges Wort.
Mit von der Partie ist auch die Volkstanzgruppe der kfd Waldbreitbach. Die Damen werden mit verschiedenen Volkstänzen die Besucher des Heimatnachmittages erfreuen. Aber auch die Mundart - das „Horser" oder „Jöleser Platt" darf an dem Nachmittag nicht fehlen. Für Mundart im Kirchspiel Horhausen steht die Güllesheimer Mundartdichterin Gisela Huhn, die verschiedene „Stückchen" zum Besten geben wird. Für das leibliche Wohl der Besucher ist bestens gesorgt. Der Eintritt ist frei.

„Die Geininger" und die Volkstanzgruppe der kfd Waldbreitbach wollen die Besucher des Heimatnachmittages im Kaplan-Dasbach-Haus in Horhausen begeistern.
Das Heilbad mit Tradition, Bad Ems, stand diesmal im Mittelpunkt der Sonntagswanderung des Heimat- und Verkehrsvereins Horhausen. Über 20 Wanderfreunde lauschten den Erklärungen des Stadtführers und bummelten durch das Kurstädtchen. Die Brunnenhalle, der Kurpark in Frühlingsblütenpracht mit dem Kaiser Wilhelm Denkmal, die katholische St. Martinskirche zählten zu den bedeutenden Stationen des Stadtrundganges.

Mit einem geselligen Abschluss mit Kaffee und Kuchen im Kurhaus endete der Besuch in bad Ems. Viel Lob gab es für Jörg Czubak, der die schöne Tour organisiert hatte. Auf der Lahnbrücke stellte sich die Gruppe zum Erinnerungsfoto auf.
Horhausen. Gleich 36 Wanderfreunde beteiligten sich an der Saison-Eröffnungswanderung des Heimat- und Verkehrsvereins Horhausen. Die Strecke führte auf dem Westerwald-Steig vom Kardinal-Höffner-Platz über Luchert und Niedersteinebach am Otto-Stollen vorbei bis nach Obersteinebach ins Waldhotel „Heiderhof“. Mit Kaffee, Kuchen und Waffeln stärkten sich die Teilnehmer in geselliger Runde zum Abschluss. Unser Foto entstand beim „Aufstieg“ oberhalb Niedersteinebachs. Schade, dass das Teilstück des Westerwald-Steigs im Wald Richtung Heiderhof (Wildgehege) durch Äste eines Holzeinschlags kaum begehbar war. Doch das konnte die Freude der Wanderer nicht trüben. Am Sonntag, 5. April (Treffpunkt 13.30 Uhr Kardinal-Höffner-Platz, startet die nächste Wanderung, diesmal unter der Überschrift „Frühling in Bad Ems“.
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