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Projektbeschreibung Zukunftskonferenz

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Horhausen auf dem Weg in die Zukunft - es geht weiter! 2. Zukunftskonferenz am Montag, 6. September im Kaplan-Dasbach-Haus

Mit einer Vielzahl von Anregungen, Wünschen und Ideen der Bürger aus der ersten Zukunftskonferenz der Ortsgemeinde Horhausen beschäftigte sich jetzt die Steuerungsgruppe in ihrer Sitzung im Kaplan-Dasbach-Haus. Dabei war sich die Gruppe einig, das keine Anregung „unter den Tisch fallen" darf.

 

Schließlich haben sich folgende vier Themenschwerpunkte herauskristallisiert:

Ortsentwicklung:

Zur Ortsentwicklung gehören die Unterthemen:

-          Ortskern, Gebäudebörse, Standortsicherung

-          Verkehr

-          Wirtschaft, Einzelhandel, Geschäfte, Werbegemeinschaft

-          Medizinische Versorgung

-          Bildungsangebot, Schulen, VHS

 

Tourismus:

Zum Tourismus gehören:

-          Gastronomie, Übernachtungen, (private) Gästezimmer

 

Soziales und Kultur:

Zu Soziales und Kultur gehören:

-          kulturelle Angebote, Vereine, Freizeit

 

Zielgruppenmanagement:

Zum Zielgruppenmanagement gehören:

-          Frauen

-          Männer

-          Kinder und Jugend

-          Senioren

 

Die zweite Zukunftskonferenz ist für Montag, 6. September um 19 Uhr im Kaplan-Dasbach-Haus geplant. Dann sollen diese Themen behandelt werden. Schon jetzt laden Ortsbürgermeister Rolf Schmidt-Markoski, Philipp Jung (Quest Team) und die Mitglieder der Steuerungsgruppe alle Interessierten recht herzlich ein. 

 


 

Bericht 1. Zukunftskonferenz: Gegen Verödung des Ortes angehen

110 Bürger aus Horhausen und umliegenden Orten sprachen bei Auftaktveranstaltung über Zukunft ihrer Heimat

Wie zufrieden sind die Horhausener mit ihrem Ort? Was könnte verbessert werden? Und wie sollen sich Gemeinde und Region in Zukunft verändern? Darüber sprachen, diskutierten und berieten 110 Bürger aus der Gemeinde und der Umgebung bei der ersten Zukunftskonferenz.

HORHAUSEN. Mit einem solchen Ansturm hatten die Veranstalter wohl nicht gerechnet, weshalb fünf Minuten vor Veranstaltungsbeginn einige Horhausener Ratsmitglieder rasch gut drei Dutzend Stühle in den Saal des Kaplan-Dasbach-Hauses schleppten. Gekommen waren 110 Bürger aus Horhausen und den umliegenden Orten, die gemeinsam die Zukunft ihrer Heimat gestalten wollen.

Nach drei Kurzreferaten, die der Vorstand der Westerwald Bank, Wilhelm Höser, der Vorstandvorsitzende der Kreissparkasse Altenkirchen, Dr. Andreas Reingen, und Geschäftsführer Clemens Fischer vom mittelständischen Unternehmen Jankowski hielten, ging es ans Eingemachte. Dazu teilte Philip Jung, Moderator der Veranstaltung, die Anwesenden in mehrere Gruppen auf. In jeder schilderten die Teilnehmer ihre persönlichen Eindrücke von der Lebensqualität im Ort. Was es daran zu verbessern gibt, notierte pro Gruppe je ein Mitglied der sogenannten Steuerungsgruppe, die sich bereits im Vorfeld mit „Zukunftsvision für Horhausen“ beschäftigt haben.

Was die Menschen am meisten bewegt, ist die Sorge vor einer möglichen „Verödung des Ortskerns“. „Wenn in Horhausen bald der Supermarkt vom Zentrum in die Randlage zieht, müssen wir mehr tun, um den Ortsmittelpunkt wieder attraktiver zu gestalten“, sagten sie. In eine ähnliche Richtung ging die Anregung, etwas gegen die Leerstände im Ort zu tun.

„Sehr wohl in den Außenbereich verlagern könnte man doch den Busbahnhof, der von vielen Jugendlichen belagert wird. Stattdessen sollten an dieser Stelle Ruhezonen für Ältere geschaffen werden“, regten andere an. Sie forderten dazu auf, die Belange der Senioren intensiver zu berücksichtigen.

Auf den Nägeln brennen den Menschen aber auch die wenigen Übernachtungsmöglichkeiten in der Region. Ebenfalls gewünscht ist die Ausweitung der Gastronomieangebote. Auf der Wunschliste stehen auch Ideen, die die Verschönerung des Ortsbilds und die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehr betreffen. Zufrieden waren die Anwesenden aber mit dem kulturellen Angebot.

Alle Wünsche und Forderungen sammelten Steuerungsgruppe und Gemeinderat mit Ortsbürgermeister Rolf Schmidt-Markoski ein. Sie werden diese in den nächsten Monaten auswerten.

Kathrin Stricker

RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Donnerstag, 13. Mai 2010, Seite 15

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