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Feierliche Eröffnung der Besuchersaison des Förderturms der "Grube Georg" in Willroth an der historischen Raiffeisenstraße

Der Förderturm der Grube Georg steht als Wahrzeichen der Region und schon von weitem sichtbar direkt an der Autobahn A3 und der ICE-Trasse Köln-Frankfurt. Heute dient der Förderturm vor allem als Touristenattraktion. Im Zeitraum von April bis Oktober werden jeden 3. Samstag Besichtigungen bis hoch zu den Förderrädern organisiert. Von hier aus bietet sich dem Besucher (Mindestalter 14 Jahre) eine herrliche Aussicht über die Region Westerwald/Rhein. Zusätzliche Besichtigungen für Besucher sind nach vorheriger Vereinbarung auch an anderen Terminen möglich. Foto: Hans-Jürgen Kalscheid

Willroth. Im Rahmen des Bergbaujahres in der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld findet am Samstag, 28. März, die feierliche Eröffnung der Besuchersaison des Förderturms der Grube Georg in Willroth statt. Mit der Feierstunde wird aber auch an die Grubenschließung vor 55 Jahren erinnert. Damit ging eine mehr als zweitausend Jahre alte Tradition der Eisenerzgewinnung im Siegerländer-Westerwälder Erzrevier zu Ende und es erlosch ein bedeutender Wirtschaftszweig in der Region. Die Feierstunde beginnt um 14 Uhr und findet im ehemaligen Verlessaal der Grube Georg zu Füßen des Förderturms statt. Die Räume und das Betriebsgelände wurden freundlicherweise von der Firma Georg Umformtechnik für den Bergbaunachmittag bereitgestellt. Gemeinsam werden Hans-Jürgen Kalscheid (stellvertretender Vorsitzender des Bergbaufördervereins sowie   Vorsitzender der Bürgerinitiative Willroth) und Rolf Schmidt-Markoski (Erster Beigeordneten der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld) die Feierstunde eröffnen.   

Schirmherr des Bergbaunachmittages ist Professor Dr. Georg Wieber, Direktor des Landesamtes für Geologie und Bergbau in Mainz. Die musikalische Gestaltung des Nachmittages wird das Westerwaldorchester Oberlahr unter der Leitung von Günter Seliger übernehmen. Das Orchester ist einst aus einer Bergmannskapelle in Oberlahr entstanden. Die AH-Singers aus Fernthal wollen die Besucher mit ihren Gesangsbeiträgen erfreuen. Das Programm wird kurzweilig gestaltet. Grußworte werden Prof. Dr. Wieber, Knut Rehn (Nationaler GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus) und Ortsbürgermeister Richard Schmitt (Willroth) an die Besucher richten. Die neue Broschüre „Erlebnis Bergbau“ wird durch Jan Gräf (Geopark), Roger Lang (Landesamt für Geologie und Bergbau) und Christoph Eul (Planungsbüro) vorgestellt. Das Ende des offiziellen Teil des Programms ist gegen 16 Uhr geplant. Danach finden Förderturmführungen in kleinen Gruppen statt und wer nicht auf den 56 Meter hohen Turm möchte ist zum gemütliches Beisammensein bei Kaffee, Kuchen und sonstigen Getränken eingeladen. Die Bewirtung erfolgt durch Mitglieder der Bürgerinitiative Willroth. Ein Bergbau-Film aus der DVD des Heimat- u. Verkehrsvereins „800 Jahre Horhausen“ wird ebenfalls zu sehen sein.

Veranstalter des Bergbaunachmittages sind die Bürgerinitiative Willroth (BIW) in Kooperation mit der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld. Weitere Informationen unter: Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen-Flammersfeld, Tourist-Information, Tel.: 02681/85 193 (Martina Beer), Bürgerinitiative Willroth, Hans-Jürgen Kalscheid, Tel.: 02687/7909043.