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„Kulturverein Rotes Haus e.V.“ in Seelbach – ein Stück Lebensqualität für die Verbandsgemeinde

Bürgermeister und Beigeordneter informierten sich vor Ort

Die Arbeit des Kulturvereins „Rotes Haus“ in Seelbach stand im Mittelpunkt des Informationsbesuches von Kommunalpolitikern. Unser Foto zeigt von links: Rolf Schmidt-Markoski, Fred Jüngerich, Wilfried Klein, Silke Düngen und Hermann Nick. Foto: VG Altenkirchen-Flammersfeld

Seelbach. „Der Kulturverein Rotes Haus in Seelbach arbeitet vorbildlich und ist ein Stück Lebensqualität in unserer Verbandsgemeinde“, so das übereinstimmende Fazit von Bürgermeister Fred Jüngerich und dem Ersten Beigeordneten Rolf Schmidt-Markoski am Ende ihres Informationsbesuches im „Roten Haus“ in Seelbach. Mit von der Partie waren auch Ortsbürgermeister Wilfried Klein und Ratsmitglied Michael Lüß.

Hermann Nick und Silke Düngen begrüßten als Vorstände die Kommunalpolitiker und stellten nach einem Blick in die Geschichte rund um den ehemaligen Bahnhof und den früheren Gasthof die Arbeit des Kulturvereins vor.

„Für Bildungs- und kulturelle Veranstaltungen stehen die historischen Räumlichkeiten der alten Gaststätte zur Verfügung. Das sind der ehemalige Gastraum in seiner alten Form und Atmosphäre und der daran anschließende kleine Saal. Insgesamt haben wir bei Veranstaltungen bis 100 Plätze. Bei uns ist immer Kleinkunstbühnencharakter, was Künstler und Besucher sehr schätzen“, erklärte Hermann Nick. Und er fügte hinzu: „Wir sind mittlerweile die älteste Kleinkunstbühne in der Region. Seit dem Kauf des Hauses 1981 sind die unterschiedlichsten Initiativen, Veranstaltungen, Projekte usw. im Rahmen unseres Vereins entwickelt worden und waren im Haus zu Gast. Im Rahmen des Kleinkunstprogramms standen neben vielen regionalen Künstlern und Produktionen auch überregionale Größen wie Ulrich Roski, Jürgen Becker, Konrad Beikircher, Gaby Köster oder auch Gernot Volz in Seelbach auf der Bühne.“

Beim anschließenden Meinungsaustausch versicherten Bürgermeister Jüngerich und der Beigeordnete sich dafür einzusetzen, die Kulturarbeit der Kulturschaffenden in der Verbandsgemeinde zu stärken und zu unterstützen, soweit es die finanziellen Möglichkeiten zulassen. Wie Beigeordneter Schmidt-Markoski erläuterte, sollen in einem ersten Schritt im Oktober im Rathaus in Flammersfeld Kulturschaffende zu einem „runden Tisch“ eingeladen und ein entsprechendes Netzwerk gebildet werden.

Ortsbürgermeister Wilfried Klein unterstrich in der Gesprächsrunde den hohen Stellenwert des „Roten Hauses“ für die Gemeinde.